Blackwood Distillers - Geburt einer Whisky-Distillery
In den letzten Jahren hat insbesondere der Single Malt Whiskys von den Islands an Beliebtheit gewonnen. Das gilt vor allem für das Lebenswasser von der Insel Islay. Vermutlich gibt es nirgendwo auf der Welt noch einmal eine vergleichbare kleine Insel von der aus so viele verschiedene Edeldestillate in die ganze Welt verkauft werden. Neben den Islays ist auch der Talisker von der Isle of Sky, sowie Highland Park und Scapa von Orkney jedem Whiskykenner ein Begriff.
Da stellt sich die berechtigte Frage, warum es niemals eine Brennerei auf den Shetland Islands gegeben hat. Diese Frage
stellte sich auch Caroline Whitfield als sie Shetland besuchte, eigentlich um zu sehen, ob dies der richtige Ort sei, um ihre
Kinder groß zu ziehen.
Im Heimatmuseum fand sie die Bestätigung, dass es tatsächlich niemals eine Distillery auf Shetland gab.
Damit war die Idee geboren, dieses Defizit zu beheben. Zunächst wurden private Aktionäre gefunden und ein geniales Geschäftsmodell konstruiert. Das Whiskygeschäft ist sehr kapitalintensiv. Man darf erst einmal zehn Jahre produzieren, bevor man überhaupt Umsätze erzielt. Um diese "Durststrecke" zu überwinden, entschied man, white spririts zu brennen, denn diese bedürfen keiner Lagerung: Dry Gin und Vodka. Der Dry Gin gewann bereits diverse Goldmedaillen auf den Olympiaden der Welt der Spirituosen. Aus dem Vodka mixte der Erfinder des Bailey geschwind noch den Vodka Cream Likör "Jago's", der mithalf, die junge Firma zu einer der am schnellsten wachsenden Spirituosenfirmen in der Welt zu machen.
Der Cashflow aus diesen Leckereien wird den Bau der ersten Whisky-Distillery auf Shetland ganz sicher ermöglichen!
Klaus-Martin Meyer